West Highland Way – Trailtagebuch, Teil II

Schottland

Weiter geht’s auf dem insgesamt etwa 154 Kilometer langen West Highland Way. Nach sehr regenreichen Etappen in den Lowlands, betrete ich nun endlich die Highlands. Imposant!

Hier gebe ich einen kleinen Einblick in mein Trailtagebuch und erzähle über die Etappen ab Tyndrum, meinem Pausentag in Glen Coe und dem Finale in Fort William.

Wandern auf dem West Highland Way

Tyndrum bis Fort William

In Kingshouse habe ich einen Pausentag eingelegt. Aus dem Pausentag wurde dann aber eher ein Glen Coe-Erkundungstag mit 17 runtergerannten Kilometern. Das Tal Glen Coe und seine umliegenden, markanten und eindrucksvollen und Berge sind wirklich sehr sehenswert. Das erklärt wohl auch, wieso ich mich bereits zum zweiten Mal hier rumtrieb… und hoffentlich auch ein drittes Mal wiederkommen werde.

* Du hast Teil I meiner West Highland Way Wanderung von Milngavie bis Tyndrum noch nicht gelesen? Hier entlang bitte.

Tag 6

Tyndrum – Bridge Of Orchy (11 Km)

Eigentlich nahm ich an, dass die 4.000 mm Niederschlagsmenge die hier pro Jahr fallen sollen, nun mittlerweile abgeregnet sein müssten.

Sind sie nicht. Es regnet.

Hilft ja nichts. Gegen 10:00 Uhr trotte ich dann trotzdem los. 11 Kilometer wate ich, überwiegend parallel einer Eisenbahnlinie folgend, über den Wanderpfad, der mehr fließender Bach als Weg ist. Unzählige Zuflüsse müssen überquert werden, aber irgendwie ist eh alles nur noch eine einzig nasse Masse. Nach einer Weile bringt es auch nichts mehr, im Slalom laufend und hüpfend, darauf zu achten, dass die Füße trocken bleiben.

Die Landschaft? Nun ja, ich sehe nicht viel. Dunst, Nebel, Wolken, Regen. Irgendwo dahinter verstecken sich die Highlands und Berge wie der Beinn Bhreac-liath und der Beinn Dorain. Angeblich befinde ich mich in einer wunderschönen Bergschlucht, schreibt mein Wanderführer. Diese kann ich nur erahnen. Die in Dunst gehüllte Szenerie ist aber auch recht reizvoll und nun ja, es kann ja schließlich nicht jeden Tag gutes Wetter sein. ;-)

Wet…wet…wet

Immerhin sehe ich einige auf ihrer Weide rumliegende Highlandrinder, die aber auch ganz schön bedröppelt dreinschauen. Wenn die Kuh liegt, gibt es schlechtes Wetter, hab ich jedenfalls mal gelernt. Stimmt. Trotz neuer Regenhose komme ich pitschnass in Bridge Of Orchy an und wärme mich erst mal am Kamin im Pub des Bridge Of Orchy Hotels.

Nächtigen tue ich heute in einem Pod auf einem Privatgrundstück. Die kälteste Nacht von allen.
 Keine Empfehlung meinerseits, aber ich hatte weder in diesem noch im nächsten Ort, Inveroran, im Vorfeld eine (besser gelegene,) noch freie Unterkunft finden können.

Der berühmte, schottische Liquid Sunshine

Tag 7

Bridge of Orchy – Kingshouse (21 Km)

Nach einer kalten, schlaflosen Nacht, bin ich bereits um 7:30 Uhr gesattelt und startklar.

Es regnet.

Der Weg führt vorbei am Hotel, über die Bridge Of Orchy itself.

Tipp von Rod aus Glenardran House: Kurz nach der Brücke passiert man einen Parkplatz. Manchmal sei der WHW-Wegweiser durch einen Campingwagen oder ein parkendes Auto verdeckt und die Wanderer verpassen so, links abzubiegen, was man aber unbedingt sollte, möchte man nicht auf der asphaltierten Straße laufen. ;-) Süßer Tipp, den ich gerne mit euch teilen wollte.

Man läuft also links durch ein Gatter, durchquert leider schon wieder gerodete Waldfläche (wieso hier gerodet wird, weiß ich allerdings nicht) und wandert dann erst mal auf den kleinen Hügel Mam Carraig von dem aus man eine grandiose Sicht auf den See Tulla Loch hat. Kurz nach Inveroran (das aus einem Hotel und einem Haus besteht), hört es sogar mal kurz auf zu regnen. Ich hole die Kamera raus. Keiner macht ein Foto von mir. Es ist niemand da. Sind alle schon weg oder starten heute von Tyndrum. Die Verrückten.

Die Landschaft ist der Wahnsinn!

Mam Carraig und Loch Tulla

Nun sind es noch locker fünf Kilometer bis man im Rannoch Moor steht… geht… nein, man rennt. Die weitere Wanderung wird nämlich zu einer echten Herausforderung. Die offene Fläche des Moors ist dem Wetter total ausgesetzt, ein Ausweichen oder Schutzsuchen ist nicht möglich. Man muss durch. Aus Regen wird Schneeregen, dann Hagel, dann wieder Regen. Das Laufen auf den unebenen, kantigen Steinen ist anstrengend, flache Wegabschnitte sind überflutet. Meine Füße sind nass, meine Hände eiskalt. Einmal starte ich kurz den Versuch meinen Rucksack auf einem großen Felsen am Wegesrand zu parken, ich möchte meinen Mittagssnack aus dem Gepäck wühlen, sinke aber direkt bis zur Wade im Moor ein. War wohl nichts.

Die Etappe bietet aber schottische Landschaft wie aus einem Märchenbuch. Rot, Orange, Ocker, Rosa, Tannengrün, Olivgrün, Blaugrün und fast Lila. Der Blick auf Buachaille Etive Mòr wird frei, ein pyramidenförmiger Berg mit bisschen Wolke oben drauf. Spektakulär! Ich liebe dramatische Landschaft und bin zwar sehr hungrig, aber total aus dem Häuschen.

Schottland im Herbst, hat eben auch seine richtig, richtig tollen Momente!

»What a lovely day, isn‘t it?!« joggt eine Schottin an mir vorbei. Sie möchte heute noch bis Fort William laufen. Respekt. Ich bin ja froh, wenn ich endlich Kingshouse erreiche.

So rase ich die insgesamt 21 Kilometer ohne Pause in fünfnhalb Stunden durch. Den letzten Kilometer tue ich es der Schottin sogar gleich, und komme ins Joggen, weil mir kalt ist und ich nur noch ankommen möchte. Erstaunlich, woher man manchmal noch seine Energie nimmt.

Im Vorbeijoggen habe ich dann auch noch schnell das ein oder andere Foto geknipst.

Im Kingshouse angekommen, ist es viel zu früh für einen Check-In (ich nächtige im Bunkhouse) und ich fühle mich als begossener Pudel ein wenig Fehl am Platz in dem schicken Restaurant des Hotels. Zum Glück sind die Schotten aber nasse Gäste gewohnt und so tapse ich in meiner tropfenden Klamotte zielsicher Richtung Trockenraum, hänge dort alles auf und genieße dann für sagenhafte 5 Pfund eine heiße Schokolade am Kamin. Nobel geht die Welt zugrunde. Wenigstens bekommt man auch was geboten, denn ein riesiger Hirsch spaziert in Zeitlupe am Fenster vorbei. Poser.

Später kann ich endlich einchecken und mache es mir in meinem Zimmer gemütlich. Ich bin alleine – bis es gegen 19:00 Uhr an der Tür klopft und Tom und James in der Tür stehen. Ob sie reinkommen dürfen, sie wollten ja eigentlich zelten, aber nun ja… das Wetter. Ach! Versteh ich gar nicht. ;-) Ich freue mich über Gesellschaft und bei Abendessen erzählen wir uns unsere tollsten Regengeschichten und finden heraus, dass Regenkilts echt ein Ding zu sein scheinen, eben nur nicht in Schottland. Wir scrollen uns durch die neusten Regenklamottentrends … während unsere Wäsche gemeinsam im Trockner ihre Runden dreht (lang lebe der Trockner!).

Tag Pause

Kingshouse – Glen Coe – Kingshouse (17 Km)

Bei meiner Planung hatte ich beschlossen, nach der ganzen Rennerei auf dem West Highland Way hier einen Pausentag einzulegen und diesen für eine Wanderung Richtung *Glen Coe zu nutzen.

Ich freue mich bereits auf einen Besuch in Glen Coe, den plane ich schließlich schon seit meinem zu kurzen Stopp vor drei Jahren dort; auf der anderen Seite ist es schade, da ich all meine neuen Wanderfreunde so nicht mehr wiedersehen werde.

Es regnet.

Meine präzise German Weather App, gibt den Countdown vor und nach 23 Minuten sind sie alle weg. Ich drücke ihnen die Daumen, es so weit wie möglich zu schaffen, bevor der Regen wieder stärker wird.

Ich löffel noch mein Porridge und mache mich dann gemütlich auf den Weg Richtung Glen Coe, zu der Langangarbh Hut, zu den Wasserfällen, weiter durch das Tal, bis zu den Three Sisters, dann wollte ich weiter zum Glencoe Visitor Centre, da soll es eine Bushaltestelle geben. Leider ist nicht klar, ob es die Bushaltestelle wirklich gibt (Wisst ihr es?! Schreibt es mir gerne mal in die Kommentare!)
. Nach einigen Gesprächen mit anderen Wanderern und auch Einheimischen auf den Parkplätzen, die ich passiere, tendiere ich dazu, dass es diese Bushaltestelle nur auf sämtlichen Navigations-Apps, aber nicht in der Realität gibt. Die ganze Kiste ist mir also zu unsicher, aus der 17 Kilometer Wanderung, würden so locker 32 Kilometer (17 + 15 für den Rückweg ) werden und es ist schon wieder fast Nachmittag.

Schweren Herzens mache ich mich auf den Rückweg.

Ins Lost Valley habe ich es also wieder nicht geschafft, aber das war schon morgens aufgrund des Wetters klar, dass das heute nicht passieren würde. Auch rund um den pyramidenförmigen Buachaille Etive Mòr gibt es noch jede Menge zu sehen. Somit ist die Sache glasklar, ich werde ein drittes Mal nach Schottland kommen.

Ausflugstag

* Glen Coe ist eines der schönsten Täler Schottlands – so sagt man. Stimmt – finde ich. Auch mich zieht dieser Ort magisch an. Die Three Sisters (welche übrigens die drei markanten Felsen des 1150 Meter hohen Berges Bidean nam Bian, sind) begeistern mich besonders. Es ist atemberaubend schön dort! Nicht ohne Grund wurden hier bereits große Filme wie Highlander, Braveheart, James Bond und Harry Potter gedreht. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Glen Coe

Tag 8

Kingshouse – Kinlochleven (14 Km)

Direkt morgens schicken alle Wanderer ein Stoßgebet gen verregneten Himmel »Please, give us a break!« und hoffen, dass es helfen wird.

Heute geht es über die viel gefürchtete The Devil‘s Staircase. 
Ich sag‘s euch gleich: Der Name ist irreführend.
Es ist ein ganz normaler Zick-Zack-Weg, der ein Bergmassiv hinaufführt, nämlich das Aonach Eagach Massiv. Kein Teufel und nichts zum fürchten. Wenn ich das schon sage, könnt ihr euch drauf verlassen, dass es stimmt! ;-)

Wer die Etappe am Loch Lomond überlebt, wird für die paar Teufelsstufen nur noch ein müdes Lachen übrig haben.
Oben auf circa 550 Metern Höhe, und somit dem höchsten Punkt des gesamten West Highland Ways, warten dann ein Steinhaufen, Heaven‘s Door und blauer Himmel!
 Ein Wunder! Himmel! Mit Sonne. Da ist sie also, die langersehnte Regenpause!

The Devil’s Staircase

Wie schnell Wetter in den Bergen umschwenken kann, erfahre ich dann aber wenig später. Innerhalb weniger Sekunden, fegt ein eisiger Wind über die Highlands.

Es regnet.
Es hagelt.
Es hört kurz auf.
Es regnet noch mehr.

Der Regen peitscht mir frontal ins Gesicht, ich sehe nur noch was sich im Umkreis meiner Kapuze befindet. Ich schmeisse also wieder den Motor an und rase den sich mit Wasser füllenden Pfad bergab ins Tal. Ab und an wieder schneller als der Regen, hole ich auch kurz die Kamera raus, um die vielen aufploppenden Regenbögen für die Nachwelt festzuhalten. Der Weg nach Kinlochleven zieht sich, aber irgendwann komme ich an. Wie immer.

Nächtigen tue ich noch mal in einem Pod. Der heutige ist toll. Er beinhaltet sogar Wasserkocher und Mikrowelle und eine kleine Standheizung. Klar, gibt es auch einen Trockenraum. Ich bin zufrieden.
Im Ort entdecke ich noch einen Supermarkt und schleppe wenig später drei Kilo Snacks und Drinks »nach Hause«.

In der Nacht hält das wilde Liebesleben eines Hirsches den ganzen Ort wach. Irgendwann wird er dann aber wohl fündig und es ist Ruhe im Karton – ich schlafe endlich ein.

Rainbowland

Tag 9

Kinlochleven – Glen Nevis (23 Km)

Eine meiner Lieblingsetappen! Es gibt nur zwei Mal Regen an diesem Tag.

Aber nicht nur deswegen hat es diese Etappe in meine Top Drei of West Highland Way geschafft. Auch die entzückenden Panoramen und die weite, goldgefärbte Landschaft haben dazu beigetragen.
 
Nach einem kurzen, steilen Anstieg durch die Wälder Kinlochlevens öffnet sich die Landschaft wieder und man ist zurück in den Highlands. Auf den Anhöhen der schottischen Hügel stehend, kann man bereits den, sich durch das Tal schlängelnden, unendliche scheinenden Weg, mit den Augen nachgehen. Die Beine folgen.

Kurz nach Kinlochleven

Irgendwo im Nirgendwo passiert man die Ruine der Farm Tigh-na-sleubhaich, die sich wundervoll pittoresk in die Landschaft einfügt. Schön. Hier futtere ich meine Snacks, genieße die Sonne und lege mal kurz die Beine hoch. Der perfekte Platz für eine Pause und schon jetzt eine der schönsten Etappen des gesamten West Highland Ways. Die dicken, grauen Wolken am Horizont lassen mich dann aber vorsichtshalber wieder aufbrechen.

Kurz vor Sonnenbrand

Weiter geht der Weg abwärts, aufwärts, wieder abwärts und noch mal stark aufwärts. Die Sonne ballert mir auf die warme Mütze. Immer wieder bleibt kurz Zeit, die wundervollen Sonne-Wolken-Regen-JaWasDennNun-Lichtspiele am Himmel zu beobachten und irgendwann erblicke ich endlich auch das erste Mal Ben Nevis – in Wolken gehüllt.

Heute ist Samstag und da Fort William ausgebucht schien, habe ich mir einen Stopp im Glen Nevis Youth Hostel eingebaut. Vom Gefühl, bremst dieser Zwischenstopp aber ziemlich aus. Ich bin zwar müde und kaputt, als ich im Hostel ankomme, aber gerne hätte ich auch noch die letzten fünf Kilometer bis Fort William durchgezogen, um es heute zu Ende zu bringen.

(Manche haben das getan und sind dann mit dem Taxi zurück nach Glen Nevis gefahren. Kann man natürlich auch machen.)

Das Hostel allerdings ist empfehlenswert. Geräumige Zimmer, super ausgestattete Küche, gemütlicher Gemeinschaftsraum, Trockner, Trockenraum und irgendjemand hat einen riesigen Topf Pasta Pesto gekocht.

Tag 10 – Finale

Glen Nevis – Fort William (5 Km)

Es regnet.

Die letzte Etappe eines Weitwanderwegs hat für mich immer ein bisschen was Emotionales. Man kommt an, was schön ist. Zeitgleich ist die Reise nun zu Ende, was meist nicht so schön ist.

Die letzten fünf Kilometer bis nach Fort William sind nicht mehr unbedingt von Schönheit gekrönt. Eigentlich wollte ich mir noch die Gegend Glen Nevis‘ anschauen, aber ich ertrage keinen zusätzlichen Regen mehr und so beschließe ich direkt nach Fort William zu tüdeln um stundenlang in einem Cafe rumzusitzen.

So tat ich.

Klar, dass ich noch einen Abstecher über den Cow Hill mache, somit dann auch den West Highland Way verpeile und mich bis zum Endpunkt durchwurschtel. Zum falschen. Beziehungsweise zum neuen. Den richtigen Endpunkt (der am Ben Nevis Highland Centre ist) sehe ich also nie.
Zwei-drei obligatorische Fotos an diesem inoffiziellen Endpunkt am Gordon Square und dann suche ich mir ein Café, dass sonntags auf hat. Das waren nicht viele.

Ich bin da.

Ich lande im Old Deli und gönne mir drei Milchkaffee, einen Orangensaft, ein Sandwich mit Käse und Preiselbeeren, einen veganen Schokobrownie, eine kleine Tüte Chips und lerne direkt wieder paar Leute kennen. Hier sind alle immer so aufgeschlossen und herzig, wie selbstverständlich unterhält sich jeder mit jedem. Ich liebe es. Hatte ich eventuell aber schon erwähnt.

Später sahne ich noch die Höchststrafe ab, da ich im strömenden Stadtregen eine 40% Steigung zu meiner Unterkunft hochlaufen muss. Karen, bei der ich heute übernachte, ist supernett. Meine nassen Sachen werden direkt in einen Trockenraum gehängt (lang lebe…). Ich habe ein riesiges Bett, mit überlanger Decke und am nächsten Morgen gibt es das beste Frühstück, das ich auf dem ganzen WHW hatte. Mit Obst! Und tollem Blick auf Loch Linnhe.

Tag Traurig

Abreise

Die Sonne scheint.

Da ich noch etwas Zeit habe, bis mein Bus zurück nach Glasgow Airport geht (ich bin mit Scottish Citylink gefahren), laufe ich noch zum gestrandeten Fischerboot am Rande von Fort William. Von hier hat man auch einen tollen Blick auf Ben Nevis.

Abandoned Fisherboat und Fort William am Abend

Mit dem Bus fahre ich dann später entlang des Ostufers des Loch Linnhe, durch Glencoe, entlang der Three Sisters, vorbei am Kingshouse, Bridge Of Orchy, Tyndrum, Crianlarich und entlang Loch Lomonds. Tzzzzzz. West Highland Way im Zeitraffer. In 2,5 aufregenden Stunden ist man dann auch schon am Flughafen Glasgows.

2,5 Stunden Fahrt sind nicht viel. Wenn man allerdings bedenkt, dass man all dies gelaufen ist, dann aber irgendwie doch. Die Landschaft draußen rauscht an mir vorbei. Vor allem die Fahrt entlang des Loch Lomonds kommt mir sehr lang vor. Ich sitze in meinem Bussessel und bin ein wenig stolz auf mich.

Tag Traurig war also okay.

Noch mehr aus Schottland:

Selfie, ich bin traurig, dass es wieder nach Hause geht

Schühüüüüss!

2 Kommentare

Jordi 17. September 2025 - 22:35

Danke für deine Story – werde sie mir zusammen mit anderen, speichern – und je nach Laune und Bedarf, ad hoc abrufen. Werde mit Zelt unterwegs sein, allerdings den Gepäcktransport nutzen. Sag Mal, wäre ein Regenschirm nicht nützlich gewesen?
Jordi

Antworten
Rebeccpack 1. Oktober 2025 - 14:35

Hallo Jordi,
ja, über einen Regenschirm hatte ich auch nachgedacht – und ihn dann zum Glück zu Hause gelassen. In Schottland ist es nicht nur regnerisch, sondern oft auch stürmisch. Ein Schirm wäre mir da vermutlich nur um die Ohren geflogen. Und wo kein Wind, da Büsche und Bäume rechts und links – da bleibt man mit dem Schirm garantiert hängen.
Meine Empfehlung: lieber Regenhose, Regenjacke und vorsichtshalber noch einen Regenponcho sowie wasserabweisende Handschuhe.
Viel Spaß auf dem WHW! :-)
Rebecca

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